BZM Bad Ischl mit OÖ-Cup 2026

Veröffentlicht am 9. August 2026 um 16:30

Der vierte Durchgang des FFWGK OÖ‑Cups in Bad Ischl war für mich ein entscheidender Moment der Saison — allerdings nicht als Abschluss, sondern als wichtiger Vorlauf für das große Finale in Wels. Genau dieses Wissen hat den Wettkampf für mich besonders geprägt: Jeder Ring zählt, jeder Fehler wirkt nach, und gleichzeitig bleibt noch eine letzte Chance, in der Gesamtwertung etwas zu bewegen.

Ich habe versucht, von Beginn an ruhig und kontrolliert zu schießen. Die Serien waren solide, aber ich spürte, dass ich noch nicht ganz am Limit war. Einige Schüsse waren exakt so, wie ich sie mir vorstelle — sauberer Ablauf, ruhiger Abzug, perfekter Haltepunkt. Andere wiederum erinnerten mich daran, dass mentale Stabilität genauso wichtig ist wie Technik.

Bad Ischl war für mich kein „Durchmarsch“, sondern ein Wettkampf, der mir gezeigt hat, wo ich stehe und was ich für Wels noch schärfen muss. Genau das macht diesen Durchgang wertvoll.

 

4. Durchgang – persönliche Sicht, mit Ausblick auf das Finale in Wels

Der vierte Durchgang des OÖ‑Cups in Bad Ischl war für mich ein wichtiger Meilenstein – nicht als Abschluss, sondern als entscheidende Vorbereitung auf das große Finale in Wels. Genau dieser Gedanke hat den Bewerb geprägt: Ich wollte ein solides Ergebnis abliefern, aber gleichzeitig herausfinden, wo ich vor dem letzten Durchgang stehe und was ich noch verbessern kann.

 

Stimmung und Rahmenbedingungen

Bad Ischl war wie gewohnt hervorragend organisiert. Die vertraute Anlage, die ruhige Atmosphäre und die routinierten Abläufe haben mir geholfen, schnell in den Wettkampfmodus zu kommen.

Aus dem Dokument: „Der Privilegierte Schützenverein Bad Ischl dankt allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen und gratuliert zu den erbrachten Leistungen!“

Trotz der Routine war mir bewusst, dass dieser Bewerb eine Art „Zwischenbilanz“ darstellt. Ich wusste: In Wels wartet eine komplett neue Anlage – und damit ein gewisser Unsicherheitsfaktor.

 

Mein Wettkampfverlauf

Ich bin konzentriert gestartet und konnte einige sehr gute Serien schießen. Die Technik fühlte sich stabil an, und mental war ich deutlich ruhiger als in manch früheren Durchgängen. Trotzdem gab es Momente, in denen ich gemerkt habe, dass ich noch nicht ganz am Limit bin. Kleine Unsauberkeiten, minimale Abzugsfehler (speziell die letzten beiden Serien) – nichts Dramatisches, aber genug, um mir klarzumachen, dass ich für Wels noch etwas nachschärfen möchte.

Bad Ischl hat mir gezeigt, dass ich auf einem guten Weg bin. Der Bewerb war kein Ausreißer nach oben oder unten, sondern ein solider, kontrollierter Durchgang, der mir Selbstvertrauen gibt.

 

Gedanken zum bevorstehenden 5. Durchgang in Wels

Der Bewerb in Wels wird auf der neu errichteten Anlage stattfinden – und das bringt automatisch zwei Dinge mit sich:

  • Ungewissheit: Neue Lichtverhältnisse, andere Standgeometrie, ungewohnte Akustik, möglicherweise andere Scheibenbeleuchtung. All das kann Einfluss auf das Schussbild haben.

  • Hoffnung: Die alte Anlage in Wels war oft eine Herausforderung. Die neue könnte genau das Gegenteil sein – moderner, heller, ruhiger, besser strukturiert. Vielleicht sogar ein Vorteil für alle, die technisch sauber schießen.

Diese Mischung aus Unsicherheit und Hoffnung begleitet mich seit Bad Ischl. Ich sehe es positiv: Eine neue Anlage bedeutet auch neue Chancen. Und wenn die Bedingungen tatsächlich verbessert wurden, könnte der fünfte Durchgang ein richtig starker Abschluss werden.

 

Bad Ischl war für mich ein wertvoller, motivierender Durchgang. Kein Finale – sondern ein Sprungbrett. Die Ergebnisse zeigen, dass ich konkurrenzfähig bin, und die bevorstehende neue Anlage in Wels gibt mir das Gefühl, dass im letzten Bewerb noch etwas möglich ist.

Ich freue mich auf den fünften Durchgang. Neue Bedingungen, neue Möglichkeiten – und die Chance, den Cup mit einem starken Ergebnis abzuschließen.

 

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