BZM Wels mit OÖ-Cup 2026

Veröffentlicht am 6. September 2026 um 00:34

Finale unter besonderen Vorzeichen – Neuer Schießstand, neue Technik, volle Konzentration

Der abschließende Durchgang des FFWGK OÖ‑Cups 2026 in Wels war heuer mehr als nur ein regulärer Bewerb: Er fand auf der neu eröffneten Schießstätte des PSV Wels statt – eine Anlage, die nach vielen Jahren endlich modernisiert wurde und nun mit elektronischer Trefferanzeige direkt am Stand ausgestattet ist. Die neue Technik brachte frischen Schwung in den Bewerb, auch wenn das Team vor Ort noch nicht vollständig eingespielt war. Trotzdem lief der Wettkampf sauber, strukturiert und ohne nennenswerte Verzögerungen über die Bühne.

 

Stressiger Start – knappe Anreise, trotzdem fokussiert

Für mich persönlich begann der Finaldurchgang unter deutlich erhöhtem Druck. Durch eine unerwartete Verzögerung bei der Arbeit musste ich mich beeilen und kam nur fünf Minuten vor Wettkampfbeginn am Stand an. Keine Zeit für Routine, kein Raum für lange Vorbereitung – direkt ankommen, Waffe auspacken, durchatmen und starten.

Trotz dieses hektischen Einstiegs gelang es mir, rasch in den Wettkampfmodus zu finden und die nötige Ruhe aufzubauen.

 

Mein Wettkampf – konstante Leistung mit kleinen Ausreißern

Die neue elektronische Anzeige war eine echte Hilfe: Jeder Schuss wurde sofort sichtbar, klar und ohne Interpretationsspielraum dargestellt. Ich konnte meine Konstanz aus den vergangenen Durchgängen fortsetzen, auch wenn sich – wie so oft unter Stress – ein paar Ausreißer eingeschlichen haben. Insgesamt war es ein Wettkampf, der meine aktuelle Form gut widerspiegelt: stabil, fokussiert und mit sauberem Schießablauf.

Damit erreichte ich in der Gästeklasse Platz 26 von 125 Startern – ein starkes Ergebnis in einem sehr leistungsdichten Feld. In der Mannschaftswertung bedeutete das für unser Team Platz 4 von 10, ein Resultat, das zeigt, wie gut wir uns als Mannschaft im Landesvergleich behaupten.

 

Für mich persönlich war dieser Bewerb ein Beweis dafür, dass Routine, Technik und mentale Stärke auch unter Zeitdruck funktionieren können. Mit 561 Ringen und einem Platz im vorderen Viertel der Gästeklasse bin ich zufrieden und motiviert für die kommenden Wettkämpfe.

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